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Freitag, 3. Januar 2014

Portraitvideos in weiss

Wir machen von uns kleine Portraitvideos ganz in weiß... so wie hier mit der Seda:
https://www.youtube.com/watch?v=EQIqBvVxaQQ

Ich bring weiße Gesichtsfarbe mit, wir schminken unsere Gesichter weiß, dann halte die HD-Kamera, filme euch vor weißem Hintergrund und gebe ein paar unterstützende Regieanweisungen, damit das ganze schön fließt und authentisch wirkt. Aus dem Film-Rohmaterial schneide ich dann ein kleines Musikvideo zusammen, das wir uns dann später auf Youtube ansehen können.

Useless skills

Jeder Mensch hat besondere Fähigkeiten... einige davon sind skurril oder seeehr nutzlos... Wir hatten neulich nach’m Encounter ‘ne Runde in dieser Sache und waren überaus entzückt was da alles zusammen kam. Strohhalme knallend mit Finger durchschlagen, Augen zittern lassen, Fingerspitzen extrem abknicken, Tiere erschießen können, extrem lautes Schreckgeräusch machen, Streichhölzer ohne Berührung wie magisch Salto machen lassen, machen das die Luft stinkt, Bauch-dick-/dünn-Performance, Zugenrollpfeifen, und und und... leichte Plauderrunde zwischendurch am Abend... kein Work- eher ein Spass-shop.

Hilfe...ich bin ein Alien!!!

 Nicht normal sein... Kennt ihr das? Alle anderen scheinen irgendwie normal und angepasst... nur ich selber passe so gar nicht ins Bild. Wir unterhalten uns über unsere Selbstwahrnehmungen, wo, wie, wann oder in welchen Kontexten wir uns selber wie ein Alien vorkommen, um mal die Vielfalt an selbstkritischen Eigenwahrnehmungen vor uns liegen zu haben und zu sehen was das mit uns macht. Da sowas nicht zwingend intensiv werden muss, aber durchaus werden kann, gehen wir das ganze in einem an Encounter angelehnten, moderierten Format an. Mir selber fallen mindestens drei Aspekte an mir ein, mit denen ich mich außerirdisch fühle. Vielleicht geht’s euch ja ähnlich?

Samstag, 28. Dezember 2013

Schlammschlacht

Ich bringe 2 aufblasbare Pools mit und da machen wir dann sowas von Matsch rein!!! und natürlich wälzen wir uns da drin rum - wie man das halt so macht! Und wenn wir dann gaaanz trekkich sind.... dann erklären wir uns gegenseitig, warum wir das gemacht haben!!!

Kriegsbemalung

Wir bemalen uns wie die Kriegerinnen vom Stamm der WieSpäis und wer Lust hat kann noch Fotos von sich machen lassen :)  

Wasserschlacht

Wir bringen 12 XXL Pool Kanonen mit  :) Diese kleinen Knuddelmonster sehen so aus wie hier Bild und so und die schießen über 10 Meter weit, alles Wasser was drin is mit einem Mal raus - PFFFFFSCHSCHSCHHH!!!! SUUUUPER!!! Möglich das dabei jemand nass wird! Möglich! Machen wir zwischendurch wenn heiß ist :)  

Sky Laternen steigen lassen

Wir bringen 20 Skylaternen mit :) Falls mal die Sonne untergehen sollte und es aufgrund des abwesenden Lichtes dunkel wird, zünden wir die alle an - die steigen dann alle hoch und hinterlassen all ihre Aktivatoren mit weit geöffneten Mündern und steif nach hinten geknickten Köpfen. Klingt komisch... is aber so! ALLE!

Nachtwiesenspiel

Wir laden zu einem taktischen Geländespiel auf der Wiese... 10 rote und 10 gelbe Leuchtballons bilden 2 Mannschaften die sich gegenseitig strategisch austricken sollen :) Die eine Mannschaft hat rote Ballons, die andere gelbe und jedes Team hat eine mit Fackeln beleuchtete Basis, die etwa 30 Meter auseinander liegen. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele gegnerische Ballons zu seiner Basis zu bringen. Und das geht nur, wenn man in Überzahl einen Gegner berührt. Wenn sich also 2 rote Ballons bei der Hand nehmen, können sie einzelne gelbe Ballons “abklatschen” und damit in die eigene Basis schicken. Oder wenn sich 6 gelbe Ballons bei der Hand nehmen, können sie bis zu 5 vereinigte rote Ballons in ihre Basis schicken. Dabei ist man alleine natürlich wesentlich wendiger als zu fünft. Das Team mit mehr Punkten gewinnt das Spiel und es gibt mehrere Spiele :) Vor jedem Spielstart gibt es wie beim American Football eine strategische Teambesprechung, in der man die Taktik des Gegners versucht zu erahnen und zu überlisten. Let’s go... mögen die cleversten gewinnen!!!

Fackelwanderung

Wir bringen 30 Fackeln mit und wenns dunkel wird gehen wir los :) Dann setzen wir abwechselnd den linken und dann den rechten Fuß vorne auf und versuchen dabei nicht vornüber zu kippen und uns dabei fort zu bewegen. Bleibt bei diesem Konzentrationssport noch freie Rechenkapazität übrig, können sich sogar Gespräche entwickeln, aber warten wir’s mal ab.

Freitag, 27. Dezember 2013

bist du empathisch?

“bist du empathisch?” ist ein gruppenspiel, bei dem wir uns gegenseitig improvisierte fragen zu den themen [ beziehung, beruf und sex ] stellen. die fragen sind so gestellt, dass man mit einer zahl von 1 bis 10 antworten kann. z.b.: wie sehr, auf einer skala von 1 bis 10, hasst du deinen job? die antwort wird notiert und alle in der runde versuchen diese antwort einzuschätzen und bekommen punkte, wenn sie treffer landen. erstaulich wie weit die punktestände bald auseinander gehen. kein ratespiel – ein lustiges und verbindendes empathie-skill-game.

Wertschätzungssystem


We Space lebt von dem ineinandergreifenden Engagement von vielen Einzelnen. Doch manchmal bleibt gerade nach einem besonders intensiven Engagement für die Gruppe ein ungutes Gefühl von “nicht gesehen worden zu sein” zurück. Das kann zu einem Problem für die Gruppe werden.
In diesem Workshop möchte ich eine Methode vorstellen und praktisch anwenden, mithilfe derer wir systematisch Licht ins Dunkel bringen können und sicher stellen, dass Engagement für Gruppenprozesse gesehen und transparent wird.
Kurz angerissen:  [ Ein Gruppenteilnehmer bekommt die Rolle eines Beobachters, der anschließend Kuchenstücke von Wertschätzung an alle Beteiligten verteilen soll. Da hier subjektive Eindrücke öffentlich werden, ist es nicht anzunehmen, das sich immer alle gerecht behandelt fühlen. Hier greift ein soziokratisches Prinzip. Wer einen begründeten Einwand hat, kann ebenfalls Wertschätzen und lädt damit die Gruppe ein, zwischen mehreren Perspektiven zu wählen. ]
Wir machen gemeinsam vier verschiedene gruppendynamische Spiele (Sprache, Methodik, Konstruktion und Geschicklichkeit) innerhalb derer wir ein komplexes Zusammenspiel von Engagement erzeugen und ein Teilnehmer erstellt anschließend jeweils ein Wertschätzungsprofil.
Anschließend geht es in die Auswertungsrunde und wir berichten von unseren subjektiven Erlebnissen. Fühle ich mich unangenehm beobachtet? Verliert das ganze an Leichtigkeit? Wie fühlt es sich an, ganz oben oder ganz unten zu stehen?

Abschließend diskutieren wir allgemeinere Fragen, wie etwa: Wie würde sich ein solches System auf das soziale Klima in der Gruppe auswirken? Würde Engagement eher zu- oder abnehmen? Wen würde ein solches System anziehen, wen abstoßen?

Schnupper Encounter

Das We-Space Projekt I - III ist durch die Initiative der Personen aus der "Happy Hour" entstanden. Die Happy Hour ist einen Gruppe von acht Personen, die sich seit drei Jahren alle zwei Wochen trifft. Wir erzählen uns von unseren Leben, davon was uns bewegt, wer wir sind und was wir wollen.
Einen möglichen Ablauf einer solchen Encounter Gruppe, möchte ich mit euch gemeinsam erleben. Das Ganze ist eigentlich ein Experiment, denn es geht darum in Beziehung zu gehen und Vertrauen aufzubauen und dafür braucht man Zeit. Wir werden erforschen, was wir teilen wollen und dabei darauf achten, die eigenen persönlichen Grenzen nicht zu überschreiten. Jeder kann in einer wertschätzend und achtsamen Atmosphäre das und so viel erzählen, wie es sich gut anfühlt und Feedback von den anderen bekommen, falls gewünscht.

Nach einem solchen Austausch fühle ich mich oft wie nach einem intensiv Schleudergang in der Gefühls - Waschmaschine: neu, anders, lebendig, durchgeschüttelt, emotional und den anderen stark verbunden. Ich hoffe, euch gehts auch so!

Vertrauen

Ich würde gerne praktische Vertrauensübungen in der Gruppe machen (wie z.B. sich blind herumführen, oder sich fallen lassen und von anderen auffangen lassen, ect.) und dann zwischendurch Raum zum reflektieren geben, so dass wir vor allem die Veränderung von Vertrauen zueinander durch gemeinsam Erlebtes beobachten. Wodurch verändert sich Vertrauen? Teil davon könnte auch ein Spiel sein, in dem wir auch mit Misstrauen experimentieren um den Kontrast zu steigern. Also ein Mix aus Praxisübungen, stiller Reflektion und Gesprächsrunden in verschiedenen Formaten zum Thema Vertrauen.

Nachtwaldspiele

Ich möchte gerne mit euch eine nächtliche Wald-Geländespielaktion mit bunt leuchtenden Lampignons machen, angeleht an den klassiker "Capture the Flag". Ein Gruppenspiel in zwei Teams, die sich gegenseitig ihre "Fahnen" stehlen und hinter ihre Grenzlinie bringen müssen. Man kann nur gegnerische Fahnen bewegen. Man muss also versuchen die gegnerischen Fahnen zu bewegen und gleichzeitig die eigenen permanent zu stoppen. Wenn man eine seiner eigenen Fahnen in Bewegung sieht, läuft man hin und berührt und stoppt damit den Fahnenträger. Doch... nur Fahnen, die in Bewegung oder herrenlos sind leuchten. Man kann im dunkeln mit einer, oder mehreren(!) gegnerischen Fahnen ausharren, den anderen zuhören und auf den richtigen Zeitpunkt für einen "Homerun" warten. Wer geschickt akustisch kommuniziert kann den Gegner austricksen... ein rasantes Taktikspiel mit Gruselfaktor.

Lügen wie gedruckt!

Wir sitzen gemütlich mit Papier und Stift bewaffnet zusammen und erzählen uns Reih um Geschichten aus unserem Leben. Doch zuerst gebe ich ein Thema vor, wie „Ein toller Urlaub“, oder „Eine romantische Begegnung“ und dann beginnt die 1.Runde “Wahrheit“, in der wir (jeder für sich) uns ein reales Erlebnis aus unserem Leben herauspicken, das zu dem gegebenen Thema passt und wir notieren daraus Stichwortartig 5 bis 10 Details daraus. Dann kommt die 2.Runde „Lüge“, in der wir weitere 5 bis 10 Details Stichwortartig aufschreiben, die zu dieser Geschichte passen, aber schlicht erlogen sind. Dann mischen wir wahres und gelogenes indem wir eine konkrete Erzählreihenfolge der Details festlegen, dadurch, dass wir die Details durchnummerieren. Wenn alle fertig sind beginnt irgendwer mit erzählen und sagt vorher die Nummern der Details an. Die Zuhörer haben jetzt die Aufgabe, einzuschätzen was wahr und was gelogen ist und notieren sich ihre Einschätzung (Nr. W/L) still mit. Fertig erzählt gibt‘s eine kurze Auflösungsrunde, in der der Erzähler seine Lügen preisgibt und die Zuhörer errechnen daraus ihren Punktestand für diese Runde. Jeder Treffer gibt einen Punkt. Dann werden die Punktestände der Zuhörer addiert und das ergibt das Ergebnis für den Erzähler, denn gewonnen hat am Ende die, die ihr Publikum am besten hinters Licht führen konnte, der der beim Lügen authentisch bleibt, den beim erzählen ist das Wie mindestens so wichtig wie das Was. Je nach Spieleranzahl und Dauer machen wir mehrere Runden mit immer neuen, zunehmend brisanteren Themen. Am Ende haben wir hoffentlich spannende Details aus unseren Leben erfahren, uns hier und da bloßgestellt und triumphierend überrascht!

Vorurteile

Wir betrachten gemeinsam eine große Zahl zufälliger Portraitfotos aus einem Pool von tausend Bildern und erzählen uns gegenseitig, was wir über diese Menschen zu wissen glauben. Fühlen wir Sympathie oder Antipathie? Dann vergleichen wir unsere Wahrnehmungen und diskutieren die Unterschiede. Die so angezündeten Diskussionsfäden erzählen uns hoffentlich etwas über uns selbst.

Flüsterrunde

Abends / Nachts – Wir suchen uns einen schönen Ort, legen uns auf den Rücken, die Köpfe zusammen und bei Dunkelheit und in ruhiger Stimmung reden wir über persönliche Erlebnisse, über uns, was uns ausmacht, was wir lieben, was wir hassen und warum wir sind wie wir sind. Eine total schöne Art in der Gruppe über persönliches zu sprechen. Lange hört man nur zu, denkt über das nach was die anderen sagen, bis der Moment kommt an dem man auch einbringen möchte. Die Ruhe, die Dunkelheit und die gesteigerte Freiwilligkeit, weil man nicht aufgefordert wird und auch ganz Beobachter bleiben kann, erzeugt eine schöne, offene Atmosphäre.

Beachtung

Eine Gruppendynamische Erlebniserzählung zum Thema Beachtung bei Wolfgang Büntig. Büntig stellt die These auf, dass die Beachtung anderer Menschen ein Grundbedürfnis ist, das eine zentrale Rolle in unseren Leben spielt. Gleichzeitig wird es tabuisiert. Wer Beachtung bräuchte, sagt nicht “Bitte drück mich mal!”, denn das wäre schwach, nein, wir kaufen uns sichtbare Statussymbole, um uns die Beachtung zu verdienen, die wir brauchen. Nur werden wir von einem Porsche-Caprio nicht satt. Die Frage: “Wieviel und welche Beachtung brauche ich, und wie bekomme ich die?” wird gestellt und anhand von unseren eigenen Erlebnissen durchleuchtet. Schaut euch mal an, was Büntig dazu sagt: 30Minuten Vortrag von Büntig anhören : oder als Text Mich hat das echt ein Stück weiter gebracht.

talk about sex

Fragespiel zum Thema Sex – Es geht darum seinen Mitspielern Fragen zu stellen und deren Selbsteinschätzung auf einer Skala von 1 bis 10 einzuschätzen. Wer am besten einschätzt, bekommt die meisten Punkte. Wer wen fragt wird per Zufall bestimmt. Die Fragen werden dann entweder spontan improvisiert (was mehr Spaß macht), oder, falls einen das überfordert aus einem Zettelhut mir vorgefertigen Fragen gezogen. Beispielfragen: “Wie wahrscheinlich ist es, dass du ein verlockendes Sexangebot ablehnst, nur weil er/sie verheiratet ist?”, oder “Möchtest du (einmal) beim Sex, gefesselt werden?”… ect. Der Befragte schreibt dann seine Selbsteinschätzung (eine Zahl von 1 bis 10) auf einen Zettel, dann versuchen alle zu erraten, wie der Befragte getippt hat und schreiben das ihrerseits auf Zettel. Dann werden die Zettel aufgedeckt und jeder addiert seine neu gewonnenen Punkte zu seinem Punktestand. Der Hauptspaß sind dann die kleinen Diskussionen, die zwischendurch entstehen. Frauen schneiden hier bisher viel besser ab als Männer

Actionpainting

Mit verschiedenstem Gerät ( Pinsel, Stöcke, Schneebesen, Steinschleuder, Überdruck-explosivbehähter…) wird aller Jackson Pollock expressiv in der Natur gemalt jackson pollock video. Mit Acrylfarbe und grossformatigen Pappe-Bögen. Farbe tropft, fließt und spritzt, wird verwischt und gemischt. Leichtigkeit und Spaß stehen im Vordergrund. Für die dies wollen, gibts auch eine kleine Anleitung zur Ergebnisorientierung. Am besten dafür Klamotten mitnehmen, die Farbe abkriegen dürfen. Wir machen auch kleine Dokuvideos um festzuhalten wie so ein Bild entsteht.