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Freitag, 27. Dezember 2013

Angst


Inspiriert durch das Buch “Angst im Kapitalismus” von Dieter Duhm:
Wir nehmen hilfsweise für diesen experimentellen Workshop an, dass sehr viele unserer Handlungen motiviert sind von Angst oder Angstvermeidungsstrategien. Im ersten Teil des Workshops werden die Thesen dazu vorgestellt und dargestellt, wie sich eine kapitalistische Gesellschaft mit hierarchischen Strukturen auf das Innenleben seiner Mitglieder auswirkt. Diskussion ist zu diesem Zeitpunkt nicht erwünscht, sondern nur Verstehen der Thesen. Wenn die Zeit dafür reicht wird Raum gegeben für den Austausch persönlicher Erfahrungen.
Dann wird während der Zeit, die zwischen den Workshops liegt, überprüft, inwieweit die Thesen mit der Eigenwahrnehmung übereinstimmen. Gerade im Kontakt mit Mitmenschen sollten vorhandene Angststrukturen deutlich werden und davon gibt es erfahrungsgemäß genug auf einem WeSpace-Wochenende.

Im zweiten Teil des Workshops werden dann die Erfahrungen zusammen getragen und ausgetauscht. Dies kann auch gerne auf spielerische Art (zB Nachstellen von konkreten Situationen) geschehen. Wir versuchen so auf der Erfahrungsebene heraus zu bekommen, was an den Thesen dran ist.

Sex

Überall stoßen wir auf sexuelle Reize, vor allem in der Werbung. Gleichzeitig sind ehrliche Gespräche über Sex selten. Dafür will ich Raum geben. Wie bereits in dem Workshop vor einem Jahr würde ich Themen einsammeln, über die es sich zu sprechen lohnt und dann Gesprächskreise mit ca. fünf Personen dazu bilden.

Prägungen aus der Kindheit

wie beeinflussen Sie mein heutiges Leben

Frauen vs Männer

Was brauchen wir voneinander? Was ich euch Frauen/Männer schon immer mal fragen (oder euch sagen) wollte… Mit welchem Männer/Frauenbild sind wir aufgewachsen und welches dominiert heute? Wo und wie bekämpfen wir uns? Wie können wir gemeinsam (auch in Partnerschaft) unsere Bedürfnisse besser erfüllen?

Hetzjagd

Hetzjagd für wilde Männer: Kriegsbemalt und nur mit Grunzen und Schreien kommunizierend durch das Unterholz des Bayerischen Waldes

Workshops entwickeln

Ich hab einige Ideen, die alle noch nicht ganz ausgegoren sind: Die Möglichkeit, am Freitag nachmittag noch Workshops vorzubereiten oder sich zusammen zu finden um gemeinsam Ideen für Workshops zu entwickeln und diese gleich umzusetzen.

Mitgefühl

Mitgefühl als Quelle einer gerechten und liebevollen Welt… Ich befinde mich häufig im Zwist mit mir selbst. Ich will mein Leben so leben dass ich damit möglichst viele Menschen möglichst stark bereichere und so handeln, dass alle Menschen ein friedliches und gleichberechtigtes Leben auf diesem Planeten führen können. Gleichzeitig bin ich Teil einer Gesellschaft, die diese Grundwerte massiv verletzt (zB Ausbeutung von Arbeitskraft in Dritte-Welt-Ländern, Tierquälerei für billiges Fleisch). Dieser innere Konflikt ist für mich sehr präsent. Ich will weder aufhören, mir Gedanken darüber zu machen (und damit ein berechtigtes schlechtes Gewissen wegzudrücken) noch mich ständig zwingen, das zu tun, was ich für richtig halte (und damit Lebensfreude einzubüßen). Mitgefühl ist in den letzten Jahren für mich zu dem Weg geworden, wie ich gerne und ohne Zwang das tun kann, was ich für richtig halte. Wen das anspricht, der möge sein Interesse bekunden. 

Theater & Persönliches

Verknüpfung von (Impro)theater mit persönlichen Inhalten / biografischem Material Theater spielen heißt Handeln. Im (Nach)spielen von Lebenssituationen wird vieles sichtbar und erlebbar. Handlungsalternativen werden nicht nur beratschlagt, sondern gleich ausgeführt und somit erlebbar gemacht. Die Möglichkeit, unsichtbare Kräfte und Emotionen als Personen mit ins Spiel einzubehiehen, macht innere Prozesse plastisch sichtbar. Wir werden uns konkreten Lebenssituationen widmen und diese handelnd erforschen und verändern. 

frühe Verletzungen

Die Bedeutung von frühen Verletzungen für mein jetziges Leben Besonders schmerzhafte frühe Erfahrungen hinterlassen ihre Spuren in der Persönlichkeit. Gewisse Schlüsselreize sorgen später dafür, dass ich mich emotional unwillkürlich und unbewusst in einer Situation von früher wiederfinde und die selben Lösungsstrategien wie damals einsetze. Dabei wird oft eine Interpretation der aktuellen Situation als Wahrheit angesehen und die tatsächlichen Hintergründe werden verkannt. Eine Bewusstheit, welche Schlüsselreize dieses emotionale Rutschen in die Vergangenheit auslösen und was meine typische Reaktion darauf ist, hilft, die tatsächliche Situation besser erkennen zu können, entspannter zu bleiben und die Art der Reaktion selbst zu wählen. 5-10 Teilnehmer 

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Gewaltfreie Kommunikation

Christoph, Sarah, Silvie - konstruktives Feedback – Theorie und praktische Übungen Marshall B. Rosenberg [3] hat das Konzept der gewaltfreien Kommunikation [4] entwickelt. Dabei geht es darum, hintergründige Bedürfnisse, Gefühle und Motivationen zu erspüren und zu kommunizieren um mehr Verständnis, Mitgefühl und Kooperation zu erreichen. Besonders hilfreich finde ich das Konzept neben der Förderung von Kooperation auch für die Selbsterforschung und damit für die Entwicklung von Selbstbewusstsein im wörtlichen Sinne. Dabei geht die Gewaltfreie Kommunikation von einem Menschenbild aus, in dem jeder Mensch grundsätzlich gerne bereit ist, etwas für einen anderen Menschen zu tun. 5-15 Teilnehmer (auch abhängig von der Anzahl der Leiter)