Habt ihr euch schon einmal Gedanken dazu gemacht, wie (und ob) wir leben
könnten, wenn es kein Geld mehr gäbe? Die Eurokrise veranlasst mich und auch
andere, teils auch organisiert in Gruppen, dazu, über ein “Leben nach dem Euro”
nachzudenken und Alternativen zum bestehenden Geldsystem aufzubauen. In einer
lockeren Gesprächsrunde möchte ich mich mit euch austauschen, was ihr bereits
dazu wisst und welche Vorstellungen ihr zu einer Gesellschaft ohne Geld habt,
über eure Ängste und auch Chancen einer neuen Werte-Gesellschaft.
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Samstag, 4. Januar 2014
Forumtheater - Theater der Unterdrückten (Augusto Boal)
“Wenn wir hinter die Kulissen schauen,
sehen wir Unterdrücker und Unterdrückte, in jeder Gesellschaft, in jedem Volk,
bei den Geschlechtern, in jeder Klasse und Kaste. Wir sehen eine ungerechte,
grausame Welt. Wir müssen eine andere erschaffen, denn wir wissen, dass eine andere
Welt möglich ist. Es liegt an uns, eine solche Welt mit eigenen Händen zu
bauen, indem wir zu Akteuren auf der Bühne und in unserem eigenen Leben werden”
Augusto Boal
Wir werden uns Alltagssituationen, in
denen wir eine Form von Unterdrückung erfahren oder beobachten im Rollenspiel
anschauen und gemeinsam Lösungs- und Veränderungsmöglichkeiten für
gesellschaftliche oder persönliche Anliegen erarbeiten. Zwischendurch lockern
wir das Ganze mit ein kleinen Theaterspielen auf.
Freitag, 27. Dezember 2013
Führung Lebensgemeinschaft Höhenberg mit Demeterhof und Höhenberg – Leben in der Gemeinschaft
Verbindungen
Es gibt viele verschiedene Arten von
Verbindungen. Hier geht es um zwischenmenschliche. Ist die Verbindung zu
Mitmenschen ein Grundbedürfnis? Was braucht es, um Verbindung zu ermöglichen?
Wie kann man sie in ihrer Qualität steigern, sie halten, sie gestalten, sie
verändern? Wie hält man die Balance zwischen Festhalten und Loslassen?
Dieser Workshop ist eine Mischung aus
Gesprächsgruppe und Körperarbeit im weitesten Sinne. Über den Körper können wir
nämlich vieles viel schneller lernen, als über den Kopf.
Führung Lebensgemeinschaft Höhenberg mit Demeterhof
Bis zu 8 Personen können sich die
Lebensgemeinschaft mit Demeterhof anschauen.
Wir treffen uns Freitag, um 13:40 am Tor
und gehen dann gemeinsam zum nahe gelegenen Hof, wo die Führung um 14 Uhr
beginnt.
Höhenberg – Leben in der Gemeinschaft
Der eigene und ganz besondere soziale
Organismus einer dorfähnlichen Gemeinschaft wie Höhenberg entsteht aus der
Vielfalt der unterschiedlichsten Menschen, mit unterschiedlichsten Fähigkeiten,
Behinderungen und Lebensimpulsen. Alle vereint sie jedoch der freie Wille, sich
in einer solchen Lebensgemeinschaft zusammen zuschließen, um miteinander zu
leben, zu arbeiten und sich gegenseitig in Würde, Achtung und Menschenliebe zu
begegnen. Welchen Platz ein Mensch – behindert oder nicht – hier findet, hängt
ab von seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten. In Höhenberg kann das ein Platz in
einer familiären Hausgemeinschaft von Behinderten und Nichtbehinderten sein,
oder auch in einer anderen Wohnform inner- oder außerhalb Höhenbergs. Die
Höhenberg-Werkstätten liegen alle im Dorf und bieten dort geeignete
Arbeitsbedingungen für jeden. Das Angebot der vielen verschiedenen
Arbeitsplätze und Lebensbedingungen bildet in seiner Gesamtheit die
»Lebensgemeinschaft Höhenberg«.
UPCYCELING in Theorie und Praxis
Bau dir die welt, wie sie dir gefällt...
Wie man aus dem was man hat das macht, was man will.
Upcyceling heißt, aus gebrauchten Dingen
etwas zu machen, das in irgendeiner Form wieder verwendet werden kann und ist
so mit einem Aufwertungsaspekt versehen. Wir leben im Überfluss und das ist
auch gut so. Jetzt gilt es, von der Natur zu lernen und diesen Überfluss
sinnvoll in Kreisläufe zu bringen.
Mitgefühl
Mitgefühl als Quelle einer gerechten und liebevollen Welt… Ich befinde
mich häufig im Zwist mit mir selbst. Ich will mein Leben so leben dass ich
damit möglichst viele Menschen möglichst stark bereichere und so handeln, dass
alle Menschen ein friedliches und gleichberechtigtes Leben auf diesem Planeten
führen können. Gleichzeitig bin ich Teil einer Gesellschaft, die diese
Grundwerte massiv verletzt (zB Ausbeutung von Arbeitskraft in
Dritte-Welt-Ländern, Tierquälerei für billiges Fleisch). Dieser innere Konflikt
ist für mich sehr präsent. Ich will weder aufhören, mir Gedanken darüber zu
machen (und damit ein berechtigtes schlechtes Gewissen wegzudrücken) noch mich
ständig zwingen, das zu tun, was ich für richtig halte (und damit Lebensfreude
einzubüßen). Mitgefühl ist in den letzten Jahren für mich zu dem Weg geworden,
wie ich gerne und ohne Zwang das tun kann, was ich für richtig halte. Wen das
anspricht, der möge sein Interesse bekunden.
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